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Expansion: Weitere 13.000 qm Hochglas errichtet
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Am 11. Juni 2003 begannen auf einem 4 ha großen Grundstück die Bauarbeiten zur Errichtung unseres neuen Betriebsteils. Direkt an Betrieb 2 angrenzend sollen im 1. Bauabschnitt ca. 10.000 qm Gewächshausfläche entstehen. Noch während der Bauphase werden die Planungen in Erwartung eines Großauftrages aus Großbritannien auf rund 13.000 qm erweitert.
Nach dem Vermessen und dem Gießen der Fundamente begann die Firma Siedenburger Gewächshausbau mit dem Aufstellen der ersten Gitterbinder. Schnell nahm der neue Betrieb Formen an, das schöne Sommerwetter ließ die Bauarbeiten zügig voranschreiten. Nach kurzer Zeit war bereits die Stahlkonstruktion fertiggestellt.
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Nun konnte der Rohbau eingeglast und die Betonwege angelegt werden. Erst jetzt wird dem Betrachter die ganze Dimension dieses Neubauprojektes klar. Nachdem auch die Stehwände mit Isolierglas geschlossen waren und die Gewächshausmonteure zu den Feinarbeiten übergegangen waren, konnte mit der Installtion der Inneneinrichtung begonnen werden.
Mehrere Spezialfirmen für Heizungsbau, Klimatechnik, Elektroanlagen, Bewässerung und Gewächshausautomatisierung arbeiteten von nun an parallel Hand in Hand. Die Firma Jager verlegte und verschweisste rund 20 Kilometer Heizungsrohre, Wilde Gartenbautechnik baute Energieschirm- und Verdunkelungsanlagen, OTTE Beton und Metallbau installierte das vollautomatische innerbetriebliche Transportsystem mitsamt Unterkonstruktion, Transportbahnen und -roboter sowie den mobilen Transporteinheiten.
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In der Zwischenzeit waren die ersten elektrischen Leitungen, die Fußbodenheizung und das Rohrsystem verlegt. So war alles für die niederländische Spezialfirma BSA vorbereitet, die in Arbeitshalle und Hauptwegen den Betonboden einbringen sollte. Einen Tag und eine Nacht lang floss der Beton, 20 Betonwerker und etliche LKW-Fahrer hatten alle Hände voll zu tun... Nach dem maschinellen Glätten musste der hochwertige Fußboden der 2.000 qm großen Arbeitshalle, die bei einem Mobiltischsystem dieser Größenordnung notwendig ist, nur noch trocknen.
Das Ergebnis ist ein absolut glatter Betonboden, auf dem Maschinen und Transportcontainer optimal (ergonomisch, leise und erschütterungsfrei) zu bewegen sind. Insbesondere für das vollautomatisch arbeitende, selbstfahrende Transportshuttle war eine möglichst perfekte Betonlauffläche notwendig.
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Jetzt wurden die Baumaßnahmen noch vielschichtiger, zeitweise arbeiteten mehr als 30 Menschen auf der Großbaustelle. Die Firma Wilde Gartenbautechnik arbeitete weiterhin an den Energieschirm-, Schattierungs- und Verdunkelungsanlagen (insgesamt rund 10.000 qm Aluminium- und Foliengewebe). Die Firma Jager installierte die innovative Heizungsanlage und so konnte die moderne Heizzentrale rechtzeitig vor Beginn des Winters in Betrieb genommen werden.
Auch die Mitarbeiter der Gärtnerei wurden jetzt eingespannt, denn es mußten einige Kilometer Heizungsrohre gestrichen werden. Die ersten der insgesamt 850 neuen und 5,90 m x 1,65 m großen Aluminium-Mobiltische wurden angeliefert und im Betrieb 2 sogleich mit Pflanzen bestückt, so konnte der Neubau bereits während der schrittweisen Fertigstellung genutzt und teure Leerflächen vermieden werden.
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Damit die Pflanzen auch an dunklen Tagen und in der Nacht wachsen können, wurde über den Kulturflächen eine sogenannte Assimilationsbelichtungsanlage mit 1.760 Natriumhochdruckdampf- lampen installiert. Parallel dazu wurden in der neuen Heizzentrale neben dem Heizkessel auch ein ein großes Blockheizkraftwerk und ein riesiger Warmwasserspeicher installiert.
Ingenieure und Elektriker arbeiten auf Hochtouren, um die verschiedenen Komponenten miteinander zu verknüpfen und über den Klimacomputer steuern zu können. Damit verfügt unser Betrieb über eine der modernsten Heizzentralen im Gartenbau: Der 150.000 l fassende Heißwasserpuffertank ist an das Blockheizkraftwerk gekoppelt und speichert die tagsüber produzierte Abwärme in Form von 75 Grad heißem Wasser, um sie in der Nacht in den Heizkreislauf des Gewächshauses einzuspeisen. Der Strom wird zur Pflanzenbelichtung verwendet, nicht benötigter Strom wird ins Netz eingespeist.
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Auch das installierte vollautomatische Mobiltischsystem ist das modernste seiner Art in Deutschland. Die Ingenieure der Firma OTTE Beton- und Metallbau entwickelten einen speziellen Transportroboter (Shuttle) zur automatischen Abwicklung des kompletten innerbetrieblichen Transportes. Dieses sogenannte Mobiltischsystem arbeitet ähnlich einem vollautomatischen Hochregallager.
Als Transporteinheit und Stellfläche für die Pflanzen dienen die mobilen aus Aluminium gefertigten Tische (Mobiltische). Das computergesteuerte Shuttle übernimmt nicht nur den Transport, sondern auch das Speisen und Entleeren der Mobiltisch-Stellplätze. So wird im Betrieb Dehne mit modernster Technik produziert - effizient und umweltschonend.
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